Einige Skizzen von 1970 - 1979 aus dem Vereinsleben

 

1970: Musikalische Gestaltung des unterfränkischen Bauerntages in den Huttensälen vor über 3000 Personen in Würzburg. Die Leitung des Orchesters hatte Dirigent Eckbert Ackermann.

Am 23.09.1970 wurde der Musikverein in das Vereinsregister eingetragen und trägt jetzt den Namen Musikverein Röllbach 1927 e.V.

1974: Kurkonzert in Mittenwald.

Das zentrale Ereignis des Jahres 1974 bildete ein zweitägiger Ausflug nach Mittenwald.

Am 13. September war es dann soweit. Um 3.15 Uhr fuhr man mit ca. 50 Personen nach Mittenwald. Kurdirektor Grothe empfing gegen 15.00 Uhr die Musiker. Im Hotel Post wurde dann Quartier bezogen. Um 19.00 Uhr gaben die Röllbacher Musikanten im Kurpark ein Kurkonzert, das bei den annähernd 2000 Besuchern mit sehr viel Beifall und voller Begeisterung aufgenommen wurde. Nachdem an den nächsten beiden Tagen die nähere Umgebung erkundet wurde und auch die Karwendelspitze nicht ausgelassen wurde, traten die Musiker dann am Sonntagmorgen die Heimreise an. Nicht aber, um vorher noch einen Jumbo Jet auf dem Münchener Flughafen in Augenschein genommen zuhaben. Organisiert wurde dieser Ausflug von 1. Vorsitzenden Alfons Buhleier und Herrn Georg Ulrich.

1975: Am 6. Juli gab die Musikkapelle ein Konzert im Deutsch-Französischen Garten in Saarbrücken.

Das zentrale Ereignis dieses Jahres war der Ausflug der Musikkapelle am 5. 6. und 7. September nach Luxemburg.

"In neuer fränkischer Tracht präsentiert sich nun das Jugendblasorchester des Musikverein Röllbach. Es erhielt jetzt eine Einladung zu einem Gastspiel nach Luxemburg. Am 7. September wird auf dem Paradeplatz der Großherzoglichen Residenz in Luxemburg ein öffentliches Konzert gegeben". So stand es im Main Echo.

1976: Neuwahl bei der Generalversammlung brachte folgendes Ergebnis

1. Vorsitzender Georg Ulrich

2. Vorsitzender Oswin Buhleier

Schriftführer Alfred Zoll

Kassier Adolf Fries

Beisitzer Engelbert Grimm, Rudi Schreck, Ruthard Buhleier, Helmut Zoll,

Harald Bauer, Manfred Wolf, Siegbert Buhleier und Karl Klingenbeck

Das herausragende Ereignis dieses Jahres war ein 3-tägiger Ausflug nach Meaux in Frankreich und eine 3-tägige Fahrt nach Berchtesgaden, die von unserem 1. Vorsitzenden Georg Ulrich und seiner Frau Johanna sehr gut organisiert waren. Die Röllbacher Musiker begeisterten in Berchtesgaden alle Einheimischen und viele Touristen mit einem Kurkonzert.

1977: Vom 15. bis 18. Juli feierte der Musikverein Röllbach seinen 50-jährigen Geburtstag. Eingeladen waren die Majorettes aus Meaux bei Paris, die an den Festtagen mit ihren Tänzen für Stimmung sorgten und das Publikum in Staunen versetzten. über 30 Musikkapellen überbrachten dem Jubelverein ihre musikalischen Glückwünsche. Zum Festausklang am Montag spielten die Obernburger und die Rebläuse aus Bürgstadt einen zünftigen bayerischen Bierabend. Alle waren sich einig, dass dies eines der wohl erfolgreichsten Feste in der Vereinsgeschichte war.
Noch im selben Jahr unternahm der Musikverein wieder einen 3-tägigen Ausflug. Diesmal ging es nach Innsbruck, wo die Kapelle bei einem Konzert am „goldenen Dacherl" ihr Können unter Beweis stellte.

1978: Anlässlich der Verkaufs- und Verkehrsschule der Lufthansa in Seeheim wurden die Röllbacher Musikanten für ein 5-stündiges Musikprogramm „gechartert".

14.10. Fahrt zum Weinfest nach Marlenheim / Elsaß in Frankreich.

Der Musikverein Röllbach reiste mit 2 Bussen in das Elsaß um, dort fränkische Folklore zu präsentieren. Groß war die Wiedersehensfreude mit den Majorettes aus Meaux, war es doch das vierte Mal innerhalb von 4 Jahren, dass man sich bei Veranstaltungen treffen konnte. Im Mittelpunkt der ersten Abendveranstaltung stand die Wahl der neuen Weinkönigin. Dem 1. Vorsitzenden Georg Ulrich wurde die große Ehre zuteil, in die Jury zur Wahl der neuen Majestät, berufen zu werden.

Nach der Krönung der 1. Dame waren wieder die Röllbacher Musikanten dabei für Stimmung zu sorgen.

Die Festmesse am Sonntagmorgen und der große Festzug durch die Straßen von Marlenheim am Nachmittag wurde ebenso von den Musikern gestaltet, wie die Galaveranstaltung am Abend. An diesem Wochenende wurde ein großes Programm von der Blaskapelle abverlangt. So hatten sich die Musiker am Montag die Kellereibesichtigung mit anchl. Weinprobe redlich verdient und der Heimweg konnte angetreten werden.

31.10 In der lokalen Presse war zu entnehmen, dass die Röllbacher Musikanten gemeinsam mit dem Münchner Kindl Helga Stark für Bayern und die Bundesrepublik an der Cote d`Azur zu spielen verpflichtet wurden.

Organisiert hatte wieder einmal Georg Ulrich diese Konzertreise, die die Musiker entlang der Südfranzösischen Küste führten. Klingende Namen wie Monaco, Cannes, Nizza, und Monte Carlo waren die Orte an denen fränkische Folklore und Blasmusik von den Röllbachern Musikern zum Besten geboten wurde. Kein geringerer als Prinz Albert übernahm selbst in Monte Carlo den Taktstock um die Röllbacher zu dirigieren. Auch Michael Schanze war an diesem Tag unter den geladenen Gästen.

Rudi Schreck schrieb in das Protokollbuch:

Für den Musikverein durfte das wohl die bisher größte Berufung gewesen sein und, um es vorweg zu sagen, die Röllbacher nutzten die Chance und spielten sich in die Herzen der Monegassen und Südfranzosen". Und „Ein einmaliges Erlebnis war zu Ende. Es war wie ein Märchen, einfach traumhaft schön".

1979: „Ein prächtiges Gastspiel von Spessart Musikanten" So war am Montag den 11.6. in der Stadtpost von Wuppertal zu lesen. Bei herrlichem Wetter traten die Röllbacher Musikanten am 9.6. auf der Heimatspielbühne in Lüttringhausen auf. Engagiert vom Ballspielverein Lüttringhausen, der dieses gutbesuchte Sommerfest veranstaltete, stellte unser Vorsitzender, Georg Ulrich, die einzelnen Musikvorträge mit launigen Worten dem großen Hörerkreis vor. Vormittags konnten alle Mitreisenden mit der Schwebebahn an der Wupper entlang, das Stadt – Panorama aus der Vogel Perspektive, betrachten.

08.07. Trachtenfest in Schlitz in Nordhessen. Der Spielmannszug und die Blaskapelle traten gemeinsam bei diesem großen folkloristischen Treffen auf. Neben Delegationen aus Südamerika und zwölf europäischen Ländern ging es in einem Sternmarsch durch die, von einigen tausend Zuschauern, gesäumten Straßen zum Marktplatz. Mit Recht konnten sich die Musiker als gute Botschafter ihrer Gemeinde und ihrer unterfränkischen Heimat fühlen.

21.07. Musizieren bei der Bundesgartenschau in Bonn. Heinz Eckner der berühmte Showmaster schlug ein 50 ltr. Faß Bier für die Aktiven an.

Von der Blaskapelle begleitet zogen die Rheintöchter ihre Show ab. Dieses war eine echte Glanznummer an diesem Abend. Jeder Musiker hatte vorher etwas Lampenfieber, da die Musikstücke, zum einen, sehr schnell gespielt werden mussten, und zum anderen, keine Zeit blieb um mit den Rheintöchtern zu proben.

Daß dies so reibungslos ablief ist auch ein Verdienst unseres Dirigenten Eckbert Ackermann gewesen, der sich beim Einstudieren dieser Musik redlich plagte.

Mit dem Trompetensolo „Il Silencio" von Harald Kirschschlager und dem Kaiserjägermarsch dirigiert vom Chef des Express Verlages Karl Jakob verabschiedeten sich die Röllbacher Musikanten von einem begeisterten Publikum.

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